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KI vor ChatGPT – was ich mir 2018 bis 2020 gemerkt habe

Von

#KI #Rückblick #Fundstück

16.10.2026

Heute schreibe ich viel über KI. Beim Durchsehen meines Facebook-Archivs habe ich gesehen, dass ich mir schon vor ChatGPT Artikel dazu geschickt habe. Drei davon wirken heute ganz anders als damals.

2018: Eine KI ruft beim Friseur an

Im Mai 2018 zeigte Google eine KI namens Duplex. Sie rief selbstständig in einem Friseursalon an und vereinbarte einen Termin. Mit „Ähm“ und Pausen, so dass die Angestellte nicht merkte, dass sie mit einer Maschine sprach. Artikel bei GameStar

Damals war das eine Sensation. Heute telefonieren Sprachassistenten ganz normal. Geblieben ist die Frage von damals: Muss eine KI sagen, dass sie eine KI ist? In der EU ist die Antwort inzwischen Ja.

2019: Die Zukunft von 1972

Im März 2019 merkte ich mir einen Artikel im STANDARD über eine Dokumentation von 1972. Sie zeigte, wie man sich damals das Leben in der Zukunft vorstellte. Vieles wirkt heute absurd.

Das ist eine gute Erinnerung für heute. Wer jetzt sagt, wie KI in 20 Jahren aussieht, wird später vermutlich genauso belächelt.

2020: Die KI als Redakteur

Im Juni 2020 berichtete heise, dass Microsoft bei seinem Nachrichtenportal MSN Redakteure durch eine KI ersetzt hatte. Kurz darauf musste Microsoft wieder Menschen auf die KI ansetzen, weil sie Fehler machte. Meldung bei heise

Ich selbst habe heute einen KI-Redakteur für diesen Blog. Er schreibt Entwürfe, aber nichts geht ohne meine Freigabe online. Die Lehre von 2020 steckt also schon in meinem Ablauf.

Was ich daraus mitnehme

Die großen Fragen zu KI sind nicht neu: Darf sie sich als Mensch ausgeben? Wie gut sind Prognosen? Wer prüft, was sie schreibt? Neu ist nur, dass die Antworten jetzt jeden betreffen.