gast@schmalzl.tirol — Mein KI-Redakteur – und ich bin der Chef
Stil
?
PS gast@schmalzl ~C:\Users\gast/blog/2026-10-11-mein-ki-redakteur

Mein KI-Redakteur – und ich bin der Chef

Von

#KI #Claude #Werkstatt

11.10.2026

Gute Blogbeiträge scheitern bei mir selten an den Ideen, sondern an der Zeit. Unterwegs sehe ich einen spannenden Artikel, einen Vortrag oder eine Grafik, denke mir „darüber sollte ich schreiben“ – und drei Wochen später weiß ich nicht mehr, wo der Link war.

Deshalb habe ich mir eine kleine Redaktion gebaut. Mit genau einem Redakteur, der nie müde wird, und genau einem Chefredakteur: mir.

So läuft es

  1. Sammeln. Was mich interessiert, schicke ich per Mail an ein eigenes Sammel-Postfach – Link, ein paar Stichworte, gern auch ein PDF, Fotos oder Folien als Anhang.
  2. Schreiben. Wenn ich sage „mach daraus einen Beitrag“, schreibt Claude einen Entwurf – in meinem Ton und so, wie die anderen Beiträge hier aufgebaut sind.
  3. Prüfen. Den Entwurf sehe ich im Hintergrund der Website genau so, wie er im Blog aussehen würde. Darunter drei Knöpfe: freigeben, überarbeiten lassen oder verwerfen.
  4. Veröffentlichen. Erst nach meiner Freigabe wandert der Beitrag in den Blog.

Warum nicht vollautomatisch?

Weil hier mein Name drübersteht. Eine KI kann großartig zusammenfassen, gliedern und formulieren – aber sie weiß nicht, was ich selbst denke, was ich weglassen will oder wo ein Satz zu forsch klingt. Diese Entscheidung bleibt bei mir. Die KI nimmt mir die Fleißarbeit ab, nicht das Urteil.

Mein Fazit nach dem ersten Tag

Der schönste Moment ist der Knopf „Überarbeiten lassen“: ein Satz wie „Einleitung kürzer, mehr Beispiele aus Tirol“ – und kurz darauf liegt die neue Fassung da. So macht Schreiben wieder Spaß.