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Fundstücke #5 – Agenten im Sandkasten, Geheimnisse im Repo und Siedler-Nostalgie

Von

#Fundstück #Open Source #KI #Retro

24.10.2026

Was zuletzt in meinem Sammel-Postfach gelandet ist. Kurz eingeordnet, ohne Test und ohne Empfehlung.

Quicksand: ein Sandkasten für KI-Agenten

Coding-Agenten dürfen heute Befehle ausführen, Pakete installieren und Dateien ändern. Das ist praktisch. Es ist aber auch ein Risiko, wenn der Agent etwas Falsches macht. Quicksand von Microsoft setzt genau da an. Das Python-Werkzeug startet eine kleine Linux-VM (virtuelle Maschine) mit QEMU. Der Agent arbeitet dort statt auf dem eigenen Rechner. Laut Projektseite gibt es Sicherungspunkte, zu denen man zurückspringen kann. Das Projekt ist noch jung und klein.

Gitleaks: Passwörter im Repo finden

Ein vergessener Schlüssel im Code ist schnell passiert und schwer wieder loszuwerden. Gitleaks durchsucht Git-Repos und Ordner nach Passwörtern, API-Schlüsseln und Token. Es läuft in der Kommandozeile und lässt sich vor jedem Commit oder Push automatisch starten.

Coucou: Statusanzeige in der Mac-Notch

Coucou setzt eine kleine Figur in die Notch des Mac. Sie zeigt an, was Claude Code, Codex oder andere Agenten gerade tun. Wartet ein Agent auf eine Freigabe, sieht man das sofort, ohne das Fenster zu wechseln.

Beobachtung: Siedler-Nostalgie

Gleich drei Beiträge drehten sich diesmal um eine alte Aufbauspiel-Reihe mit Straßen, Werkstätten und Warenketten. Zwei Rückblicke auf den zweiten und den vierten Teil, dazu eine Umfrage nach dem Lieblingsteil mit vielen Kommentaren. Der oberste Kommentar nennt den zweiten Teil. Andere erinnern sich an Partien am Amiga mit geteiltem Bildschirm und zweiter Maus. Solche Spiele altern offenbar gut, weil sie auf Ruhe und Planung setzen statt auf Grafik.