Marokko 2018 – mein Fazit nach zwei Wochen
Von Oliver Schmalzl
16.10.2026
Im Frühjahr 2018 waren wir knapp zwei Wochen in Marokko unterwegs, mit dem Mietauto und auf eigene Faust. Gut 2.000 Kilometer, dazu drei Tage in der Sahara. Nach der Rückkehr habe ich auf Facebook ein Fazit geschrieben. Hier ist es, leicht gekürzt.
Das Land
Marokko ist landschaftlich wunderschön und abwechslungsreich. Viel grüner, als ich gedacht hatte, mit extrem schönen Pflanzen und Blumenwiesen. Die Menschen waren größtenteils sehr freundlich. Ich habe mich in knapp 14 Tagen kein einziges Mal unsicher gefühlt.
Die Wüste
Eine Wüstentour ist sehr cool, teilweise körperlich anstrengend, aber drei Tage in dieser Abgeschiedenheit (und ohne Handyempfang oder Internet) sind mir vorgekommen wie 14 Tage Urlaub. 🐪
Die Gegensätze
In Strandnähe in Casablanca zahlt man teilweise 12.000 Euro pro Quadratmeter. Dann wieder sieht man einfache Hütten aus Lehm und Stroh.
Wenn man in einem abgelegenen Seitental im mittleren Atlasgebirge an einem Markttag ca. 70 Esel auf einer Wiese „parken“ sieht, fühlt man sich wie in einem anderen Jahrhundert.
In Casablanca dagegen gibt es Einkaufszentren mit mehr Auswahl als in Europa, Nobelmarken ohne Ende, und draußen parken die Luxusautos.
Kurz und knapp
- Preislich um einiges günstiger als Europa
- Super Essen
- Coole Unterkünfte, sehr schöne, aber manchmal auch sehr einfache Bauwerke
- Marrakesch wird meiner Meinung nach extrem überbewertet. Von allen Orten, an denen wir waren, wäre das der einzige, den ich beim nächsten Mal auslassen würde.
Meine Empfehlung
Von mir eine ganz klare Reiseempfehlung, aber am besten als Individualreisender mit Leihwagen. 👍