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Spiele und 3D-Welten bauen mit KI

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#KI #3D #Spiele #VR #Open Source

15.10.2026

Ein Videospiel zu bauen, war lange Arbeit für ein ganzes Team: Modelle, Animationen, Spielwelt, Programmierung. Diese Woche sind mehrere Funde in meinem Sammel-Postfach gelandet, die zeigen, wie sehr sich das gerade ändert.

Ein Angelspiel von einer Person

Auf Instagram zeigt @darkvex.ai ein gemütliches Angelspiel, gebaut von einer einzelnen Person. Die Arbeit ist in Schritte geteilt:

Boot, Fluss, Angeln – alles aus einer Hand. Wie gut das Spiel sich spielt, lässt sich aus einem kurzen Video kaum beurteilen. Die Szene kann gut aussehen. Das Ergebnis muss trotzdem geprüft werden.

Figuren zum Leben erwecken

Ein Modell allein bewegt sich nicht. Dafür braucht es ein Skelett und Animationen. Mesh2Motion macht das im Browser: Modell laden, Skelett anpassen, Animationen wie Gehen oder Laufen ausprobieren, exportieren. Der Code ist offen (MIT-Lizenz), die mitgelieferten Animationen sind frei nutzbar (CC0).

Wenn die KI den Raum versteht

Für Spiele und VR muss eine KI nicht nur Bilder erkennen, sondern Räume. Das Forschungsprojekt OneCanvas von Bartłomiej Baranowski, Dave Zhenyu Chen und Matthias Nießner setzt Videobilder eines Raums mit Tiefe und Kameraposition zu einem einzigen Rundumbild zusammen. Ein normales Bildmodell kann dieses Panorama lesen und Fragen zum ganzen Raum beantworten, etwa wo etwas steht. Das ist Forschung, kein fertiges Werkzeug. Aber es zeigt die Richtung.

Die echte Welt einscannen

Der umgekehrte Weg: Gegenstände aus der echten Welt als 3D-Modell erfassen. Dafür gibt es inzwischen Handscanner für den Hausgebrauch, etwa den Creality Pika. Ob die Qualität für Spiele reicht, müsste man selbst ausprobieren.

Mein Blick darauf

Ich bringe gerade alte Spiele in die virtuelle Realität. Dort fehlt oft genau das, was diese Werkzeuge liefern: 3D-Modelle, Animationen, Räume, die man betreten kann. Ein Teil davon entsteht bei mir schon mit KI-Hilfe.

Das ändert nichts an einer alten Regel: Gute Spiele entstehen nicht durch Werkzeuge, sondern durch Entscheidungen. Was soll sich gut anfühlen? Was darf weg? Diese Fragen beantwortet keine KI.

Quellen: Instagram @darkvex.ai · Mesh2Motion auf GitHub · OneCanvas auf arXiv · Instagram @simplifyinai · Creality Pika