Wann ein Agent sinnvoll wird
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Kapitel 16 von 158
Ein Agent lohnt sich vor allem dann, wenn eine wiederkehrende Aufgabe mehrere Schritte und Werkzeuge verbindet. Für einen einzelnen Text genügt oft ein guter Prompt.
Beispiel
Kundendaten lesen, Notizen zuordnen, Bericht erstellen, Rückfragen sammeln und nach Freigabe speichern.
Vor dem Start festlegen
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Welche Daten und Werkzeuge darf der Agent nutzen?
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Welche Aktionen brauchen Zustimmung?
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Wie viele Versuche und welche Kosten sind erlaubt?
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Wann ist der Auftrag abgeschlossen?
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Was geschieht bei einem Fehler?
Ein Loop wiederholt Arbeitsschritte; ein Hook reagiert auf ein Ereignis. Beide brauchen klare Grenzen, damit aus einer hilfreichen Automatisierung keine unkontrollierte Dauerschleife wird.
Vertiefung: Wenn der Tag 24 Stunden hätte · S. 93
Ergänzung: Anweisungen aus fremden Quellen
Ein Agent kann in Webseiten oder Dateien auf versteckte Anweisungen stoßen, die seinen Auftrag verändern sollen. Deshalb Quelleninhalt als Daten behandeln, Zugriffsrechte auf die benötigten Funktionen begrenzen und wichtige Aktionen von einer menschlichen Freigabe abhängig machen. Ein sorgfältiger Prompt allein garantiert keinen Schutz. OWASP: Prompt Injection erläutert direkte und indirekte Angriffe sowie Gegenmaßnahmen. Quellenabgleich: 11. Oktober 2026.
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